Sinngemäß titelte die Bild im Dezember „Können wir uns das Wohnen überhaupt noch leisten?“ Damit umschreibt das Blatt aus Hamburg in gewohnt treffender Manier einen aktuellen Trend. Seit Anfang des Jahres berichten wir regelmäßig darüber, dass der Immobilienmarkt aktuell nur eine Richtung kennt: aufwärts. Dies gilt in erster Linie natürlich für die Ballungsgebiete und Regionen mit nachhaltigem wirtschaftlichem Potential. Dennoch gilt, dass am Rande stehen und zuschauen die schlechteste Lösung bleiben wird. Unabhängig davon, ob man die eigenen vier Wände anstrebt oder zu Zeiten eines am Boden liegenden Kapitalmarktes eine Kombination aus steuerlicher Rendite, Sachwertinvestition und durch Darlehensaufnahme ein investitions-averses Investment sucht: wer wartet, verliert. Vergleichen Sie einmal in unseren Newslettern die Eckdaten zum Thema Wertentwicklung bei Immobilien seit Beginn des Jahres, und Sie werden zustimmen, dass das Baugeld gar nicht so viel nachgeben kann, wie sich Preise werthaltiger, substanzieller Objekte erhöht haben. Wie im letzten Newsbeitrag beschrieben, gibt es kein Recht auf eine Wohnung in bevorzugter Lage in einem Ballungsgebiet. Wohnraum gäbe es in ländlichen Regionen durchaus auch zu bezahlbaren Preisen. Dieser Sachverhalt hilft nur nicht denjenigen, die in einem Ballungsraum arbeiten. Die Kosten für die Fahrt zum Arbeitsplatz kompensieren schnell wieder die eingesparte Miete. Gerade erst hat die Deutsche Bahn AG mit Eintritt des Winterfahrplanes ihre Preise angehoben. Für Pendler ist die Wahl zwischen öffentlichen Verkehrsmitteln und der Nutzung des eigenen PKWs, verbunden mit steigenden Kraftstoffpreisen, die Wahl zwischen Teufel und Beelzebub.

Wenn die Bild-Zeitung Recht behält und die Mieten weiterhin den größten und am stärksten ansteigenden Anteil am Netto-Haushaltseinkommen ausmachen werden, gilt das alte englische Sprichwort „if you can’t beat them, join them“ – heißt in diesem Fall, wer weiterhin kostengünstig wohnen möchte, ist gut beraten, in Immobilieneigentum zu investieren. Sei es, um heute die Miete in die eigene Tasche zu bezahlen, sei es, um heute die eigene Miete durch Mieteinnahmen zu finanzieren, und in der späteren arbeitsfreien Zeit eine inflationsrenitente Zusatzrente zur Verfügung zu haben.

Wir wünschen allen unseren Kunden und Lesern ein erfolgreiches 2013 und bedanken uns für die konstruktive und vertrauensvolle Zusammenarbeit.

(HFG-Presseservice)