EZB senkt Leitzins – ruhige Zeiten für Immobilienkäufer

Mario Draghi setzt seine restriktive Zinspolitik nicht nur fort, er forciert sie auch noch. Im Rahmen der jüngsten Sitzung des Zentralbankrats der Europäischen Zentralbank (EZB) wurde der für die Refinanzierung der Banken relevante Leitzins auf das historisch niedrige Tief von 0,5 Prozent gesenkt. Während sich Sparer und Anleger die Haare raufen, da die Einlagenzinsen bereits vor Mitte April auf breiter Front gesenkt wurden, und nun noch deutlicher unter der Inflationsrate notieren, können Immobilienerwerber durchatmen. Gerade der geplante Erwerb einer fremd vermieteten Wohnung bleibt vor dem Hintergrund der Niedrigstzinsen weiterhin hoch profitabel. Zinsbindungen mit zehn Jahren und länger zu Konditionen um die drei Prozent effektiv sind ein Grund, jetzt erst recht in die Sachwerte zu investieren. Das niedrige Zinsniveau ermöglicht es Anlegern, auch in Märkten zu investieren, die bei anderer Zinslandschaft eher unerschwinglich wären. Dies ermöglicht es nahezu allen Anlegern, in hochwertige Immobilien an guten und sehr guten Standorten zu investieren.

Zu hohe Kosten lockten in Schrottimmobilien

Der Wunsch, Immobilieneigentum als Kapitalanlage und zur inflationsgeschützten Altersvorsorge zu nutzen, ist bei vielen Verbrauchern weit verbreitet. Der Kaufpreis einer Immobilie spiegelt ihren Wert wieder. Aufgrund hoher Zinsen machten viele Anleger den Fehler und investierten, damit die monatliche Rate tragbar blieb, in kostengünstige Objekte, die sich im Nachhinein als schwer vermietbar oder als Sanierungsfälle erwiesen haben. Das aktuelle Zinsniveau ermöglicht es Käufern aber, von vorneherein einen großen Bogen um die sogenannten Schnäppchen machen zu können und sich auf hochwertige Bausubstanz mit langfristigem Wertzuwachs zu konzentrieren. Überflüssig sind ebenfalls kurzfristige Zinsbindungen, welche das Risiko bergen, bei der Anschlussfinanzierung einen deutlich höheren Zins in Kauf nehmen zu müssen. Langfristige Zinsbindungen geben teilweise über die gesamte Finanzierungsdauer Zinssicherheit und ermöglichen darüber hinaus deutlich höhere Tilgungsleistungen. Wer mit dem Gedanken an Immobilienerwerb spielt, sollte Mario Draghis Geschenk, welches eigentlich als Stützungsleistung für die Banken in den Krisenstaaten Zypern, Griechenland, Spanien und Italien gedacht ist, annehmen und die Entscheidung in Bezug auf Immobilienerwerb nicht weiter aufschieben. Erste Adressen für die Auswahl und Beratung sind Unternehmen, welche sich auf Immobilienmanagement spezialisiert haben. Diese bieten nicht nur vollständig sanierte Wohnungen an, sondern beschränken ihr Angebot auch auf Standorte, die auch künftig einen soliden Mietertrag garantieren.

(HFG-Pressedienst)

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