Bestandsimmobilien steigen in der Gunst der Käufer

Der jüngste Trend-Bericht der Dr. Klein-Gruppe vom Juli 2012 zeigt deutlich, dass mehr Käufer Bestandsimmobilien einem Neubau vorziehen. Die gegenüber dem Vorjahr angezogenen Immobilienpreise machen sanierte, aber immer noch Neubauten gegenüber günstigere Bestandsimmobilien auch für Eigennutzer interessant. Das aktuelle Zinsniveau führte dazu, dass trotz gestiegener Preise die durchschnittliche monatliche Rate für ein Darlehen über 150.000 Euro mit 80 prozentiger Beleihung und zehnjähriger Zinsbindung um 166 Euro niedriger als im gleichen Zeitraum des Vorjahres liegt. Trotz gesunkener monatlicher Rate ist jedoch die Einbringung von Fremdkapital insgesamt gestiegen. Dies ist auf den Umstand zurückzuführen, dass mehr Menschen mit geringerem Eigenkapital das aktuelle Zinsniveau nutzen, um Immobilieneigentum zu erwerben. Insgesamt fand eine Verbreiterung der Käufergruppe für Immobilien statt.

Dieser Umstand führt dazu, dass inzwischen auch Bestandsimmobilien in ehemals weniger gefragten, vornehmlich Lagen am Rande der Ballungszentren, zusehends an Attraktivität gewinnen. Käufer, welche sich auf dieses Marktsegment fokussieren, finden hier die Kombination aus guter und gepflegter Substanz zu nach wie vor erschwinglichen Preisen. Erwerber sollten aber nach wie vor nicht in erster Linie auf den Preis achten, sondern die Qualität des Objektes in den Vordergrund stellen. Auf der sicheren Seite sind die Käufer, welche nicht von Privat kaufen, sondern sanierte Bestandsimmobilien aus dem Portfolio eines Immobilienmanagement-Unternehmens erwerben. Dies stellt zum einen sicher, dass keine versteckten Mängel vorhanden sind, zum anderen achten diese Firmen in Bezug auf den Weiterverkauf auch darauf, dass die Objekte, wenn auch nicht in 1a-Lagen, so doch in Regionen gelegen sind, welche einen späteren Kaufpreis rechtfertigen. Langfristig profitieren die Endkunden von dieser Strategie.

(HFG-Pressesedienst)

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