Eurokrise verunsichert Anleger, Nachfrage nach Immobilien steigt

Der Monatsbericht der Deutsche Bundesbank für den Monat Dezember 2011 macht es deutlich: Die Anleger sind durch die anhaltende Eurokrise verunsichert, die Kapitalmärkte sind volatil. Einmal mehr beginnt die Flucht in die Sachwerte, die Nachfrage nach Immobilien steigt kontinuierlich. Die obersten deutschen Währungshüter rechnen aber auch noch für die nächsten beiden Jahre mit einem Anstieg des Immobilienerwerbs. Unsicherheit bei den Anlegern auf der einen Seite und historisch niedrige Bauzinsen führen dazu, dass Immobilien in der Gunst der Investoren wieder ganz nach vorne rücken.

Grundlage für diese Schlussfolgerung ist zum einen die gestiegene Zahl der Baugenehmigungen, zum anderen die Preisentwicklung bei Eigentumswohnungen. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum, der die Betrachtung der Monate Juli bis September berücksichtigt, ist die Menge der Baugenehmigungen für Eigentumswohnungen um ein Drittel gestiegen. Die Anzahl neuer Ein- und Zweifamilienhäuser stieg demgegenüber nur um drei Prozent.

Ausschlaggebend für die Werthaltigkeit einer Immobilie sind nach wie vor die Lage und die Bausubstanz. Mit billigen Immobilien verhält es sich wie mit vielen anderen billigen Produkten – die Eigentümer werden nicht lange Freude daran haben. Eine preiswerte Immobilie ist ihren Preis wert. Das heißt, dass Lage und Substanz eine nachhaltige Wertsteigerung garantieren und Leerstand ausgeschlossen werden kann. Die Vergangenheit hat immer wieder gezeigt, dass Eigentumswohnungen in 1a- und 1b-Lagen jederzeit zu einer marktgerechten Miete belegt werden können. Die Gefahr für Eigentümer, dass sich Mieter in diesen Lagen nachteilig für den Vermieter auswirken, läuft gegen Null.
HFG-Presseservice

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