Makro- und Mikrolage: Die Garanten für hohe Immobilienrenditen

Häufig hören Immobilienerwerber aus dem Mund des Bauträgers oder des Maklers den Satz, dass drei Dinge für die nachhaltige Wertsteigerung einer Immobilie ausschlaggebend seien. Dies seien die Lage, die Lage und die Lage. Was im ersten Moment nach Verkaufsrhetorik klingt, hat einen deutlichen Wahrheitsgehalt. Bei der Lage wird allerdings zwischen zwei Lagen unterschieden, so Michael Kiefer, öffentlich bestellter und vereidigter Sachverständiger für Immobilienbewertung. Zum einen ist die Makrolage ein erstes Indiz für den Erfolg des Immobilieninvestments. Ballungsgebiete und Städte mit Industrieansiedelung und florierenden Unternehmen ziehen auch zahlungsfähige Mitarbeiter für die Unternehmen an. Immobilien in ländlichen Regionen mit dünner Gewerbeansiedelung, schlechter Verkehrsanbindung und lückenhafter Infrastruktur sind zwar billig, aber wenn überhaupt vermietbar, dann nur auf einem niedrigen Mietniveau. Ist ein wirtschaftliches Wachstum für die Makrolage prognostiziert, werden auch die Löhne stetig anziehen, Mietsteigerungen können erfolgreich umgesetzt werden. Wurde eine Makrolage mit Potential für die Zukunft identifiziert, gilt es nun vor dem Erwerb einer Mietimmobilie die Mikrolage, das Viertel oder den Stadtteil, zu analysieren. Nicht alle Stadtteile in einer positiven Makrolage sind gleich zu sehen. Stadtteile mit florierendem Einzelhandel und Gastronomie, guter Verkehrsanbindung und einer Vielfalt an Schulen und ausreichenden Kindergartenplätzen werden langfristig immer bessere Mietrenditen erzielen, als ausgedünnte Stadtteile.

Kaufpreisanstieg bei Eigentumswohnungen erreicht die Fünfprozent-Marke

Obwohl Immobilien langfristig als sicherster Inflationsschutz gelten, hat die Preissteigerung bei Objekten in guten und seht guten Lagen, in ausgezeichneten Mikrolagen also, aktuell die Inflationsrate in Deutschland überschritten. Die Maklergruppe der LBS und Sparkassen in Deutschland verzeichnet bei Bestandsimmobilien einen Preisanstieg von durchschnittlich fünf Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Dies sollte Immobilieninteressenten aber nicht davon abhalten, ihr Vorhaben zeitnah in die Tat umzusetzen. Für bevorzugte Wohnlagen wird auf Grund der Instabilität der Kapitalmärkte und der historisch niedrigen Zinsen für die nächsten beiden Jahre noch mit einem weiteren Preisanstieg bei guten Immobilien gerechnet.

(HFG-Presseservice)

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